LINKS - KPÖ Josefstadt

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Bei der Bezirksvertretung Wahl 2025 hat die Wahlkoop KPÖ - LINKS in der Josefstadt mitnahezu 600 Stimmen zwei Mandate und damit Klubstatus erreicht.

Danke an alle die uns mit ihrer Stimme unterstützt haben! Die Josefstadt ist zum teuersten Wohnbezirk Wiens geworden. Diese Entwicklung trifft besonders jene Menschen in vollem Umfang, die nicht über adäquate Einkommen verfügen. Alleinerziehende, prekär Beschäftigte, Erwerbsarbeitslose und vor allem Kinder und Jugendliche in einkommensschwachen Familien. Ich fordere die Einrichtung eines Josefstäd

Photos from LINKS - KPÖ Josefstadt's post 08/06/2026

Schönbornpark: Dranbleiben zahlt sich aus

Kommunalpolitik besteht oft nicht aus großen Schlagzeilen, sondern aus vielen kleinen Verbesserungen, für die man Geduld und Ausdauer braucht.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Schönbornpark.

Bereits 2019 wurde auf unsere Initiative hin die Sanierung des Brunnens angestoßen. Nachdem lange Zeit nichts weiterging, haben wir 2023 erneut nach dem Stand der Dinge gefragt. Heute sind die Sanierungsarbeiten endlich im Gange.

Das zeigt: Manchmal dauert es länger als gewünscht, aber Beharrlichkeit kann sich auszahlen.

Ein zweites Beispiel sind die Schattenplätze im Kleinkinderbereich. Dort haben wir zusätzliche Sitzmöglichkeiten für Eltern und Begleitpersonen gefordert. Inzwischen wurden tatsächlich ein Tisch und zwei Bänke aufgestellt.

Leider fehlt nach wie vor das Wesentliche: ausreichender Schatten. Die neue Sitzgruppe steht viele Stunden täglich in der prallen Sonne.

Deshalb werden wir dieses Thema weiterverfolgen und bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung im Juni, die Errichtung einer Pergola als Schattenspender beantragen.

Unser Ziel bleibt einfach: konkrete Verbesserungen für die Menschen in der Josefstadt.

Manche Anliegen brauchen einen langen Atem. Wir bleiben dran.

04/06/2026

Nachrichten wie sie sind und wie sie sein könnten...

08/05/2026

Budgetsanierung über die Arbeitslosenversicherung?

Inzwischen zeichnet sich recht klar ab, in welche Richtung die geplanten Änderungen gehen. Sie betrifft insbesondere die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung bzw. des AMS-Systems. Diskutiert bzw. teilweise bereits gesetzlich vorbereitet werden:

• die Ausweitung der Beitragspflicht
• die Reduktion von Ausnahmen
• stärkere Finanzierung des AMS aus Beiträgen
• sowie Einsparungen bei Leistungen und Förderungen

Da frage ich schon sind es wieder die arbeitenden Menschen die für die Krise zahlen? Unter dem Motto: „Unten kürzen. Oben schonen? Und sollen die, die Teilzeit arbeiten, noch mehr verlieren?“

Ständig die Reichsten im Lande zu schonen muss ein Ende haben. Auch sie müssen ihren Beitrag zur Sanierung leisten.

07/05/2026
Photos from LINKS - KPÖ Josefstadt's post 07/05/2026

Bezirksrat Herbert Fuxbauer anlässlich der Enthüllung eines Steines der Erinnerung in der Wickenburggasse 15, Wien Josefstadt.

Liebe Anwesende,

wir stehen heute hier in der Wickenburggasse, um an Menschen zu erinnern, die einst an diesem Ort gelebt haben und durch den nationalsozialistischen Terror aus ihrem Leben gerissen wurden.
Wir erinnern heute an Karl Baubelik, kommunistischer Widerstandskämpfer, der wegen seines Engagements gegen das NS-Regime verfolgt, zum Tode verurteilt und am 10. Mai 1944 im Wiener Landesgericht hingerichtet wurde.

Gleichzeitig erinnern wir auch an die Familie Mendl – an Irene Mendl, Johanna Mendl und W***y Mendl –, die ebenfalls hier wohnhaft waren und Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden.

Dieser Stein der Erinnerung macht sichtbar, dass die Verbrechen des Faschismus mitten in unseren Straßen, mitten in unseren Häusern und mitten in unserer Nachbarschaft stattfanden.
Auch die Josefstadt blieb davon nicht verschont. Menschen wurden entrechtet, verfolgt, vertrieben und ermordet – weil sie Juden waren, weil sie Widerstand leisteten oder weil sie nicht in das menschenverachtende Weltbild des Nationalsozialismus passten.
Der Terror des NS-Regimes traf nicht nur die Ermordeten selbst, sondern auch ihre Angehörigen, ihre Familien und ihre gesamte Lebenswelt. Hinter jedem Namen stehen zerstörte Existenzen und unzähliges Leid.

Gerade deshalb sind Orte des Erinnerns so wichtig. Sie geben den Menschen ihre Namen zurück und holen ihre Geschichte dorthin zurück, wo sie gelebt haben.

Ich danke dem Verein „Steine der Erinnerung Josefstadt“ und allen Beteiligten, die dieses würdige Gedenken ermöglicht haben.

Die Erinnerung an Karl Baubelik und die Familie Mendl soll in unserem Bezirk lebendig bleiben.

7.Mai 2026

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