18/06/2026
Gestern durfte unser Vorsitzender per Video an einer Paneldiskussion zum Thema Digitalisierung in der Notfallversorgung im Rahmen des TI-Forums 2026 der Gematik teilnehmen. Wenn es um schnelle Entscheidungen geht, ist die medienbruchfreie Verfügbarkeit und Weitergabe von Daten und Informationen essenziell. Das darf nicht von einem Beteiligten zum nächsten bzw. zwischen den Sektoren enden.
17/06/2026
Was ist eigentlich guter Rettungsdienst?
In unserer Zeitschrift NOTARZT stellen André Gnirke, Johannes Gottschalk, Marc Lechner und Henning Sander ein Konsensuspapier der „Lüneburger Runde“ vor.
Lesen Sie selbst: https://buff.ly/4HhSvhH
14/06/2026
5 Tage ICEM - 5 Tage internationale Notfallmedizin in Hamburg mit mehr als 3000 Teilnehmenden aus aller Herren Länder. Eine tolle Stimmung und eine wunderbare Veranstaltung, die die DGINA als nationaler Partner auf die Beine gestellt hat. Gratulation.
Die BAND war durch unseren Vorsitzenden Florian Reifferscheid und Julia Grannemann vertreten und auch aktiv in das Programm eingebunden. Dafür herzlichen Dank.
10/06/2026
Von der Krise zur Chance - unter diesem Titel fand heute im Rahmen des ICEM eine Paneldiskussion zur Reform der Notfallversorgung statt. Dabei wurden die anstehenden Veränderungen aus Sicht der Krankenhäuser, des Marburger Bundes, der Notfallkliniken, der Präklinik und der Hausärzte beleuchtet. In Impulsvorträgen stellten die Referierenden die für ihren Bereich wichtigsten Aspekte heraus. Im Anschluss wurden einzelne Fragen, auch unter Einbeziehung des mit rund 300 Personen großen Publikums diskutiert.
Als Tenor kann man festhalten, dass die Sorgen aus den verschiedenen Bereich große Deckung aufweisen. Auch wenn alle den Reformbedarf hervorstellten, zeigt sich doch, dass im Detail noch eine Menge Arbeit auf uns wartet.
Für die BAND durfte unser Vorsitzender Dr. Florian Reifferscheid die Sichtweise der Präklinik vorstellen.
Vielen Dank an die DGINA für das Panel und die Einladung an die BAND und herzliche Glückwünsche zu einem wunderbaren, internationalen Treffen der Notfallmedizin in Hamburg!
03/06/2026
Rettungsdienst in Gefahr: Fachverbände warnen vor Finanzierungslücke
Die notfallmedizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbände unterstützen die geplante Reform der Notfallversorgung ausdrücklich. Verbesserte Patientensteuerung, stärkere Vernetzung von Rettungsdienst, Leitstellen und ambulanter Versorgung sowie die Reduktion unnötiger Kliniktransporte sind wichtige und überfällige Schritte.
Kritisch ist jedoch die fehlende Finanzierungsgrundlage: Die vorgesehenen Regelungen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gefährden die Umsetzung der Reform. Bereits ab 2027 droht eine Finanzierungslücke von bis zu 1 Mrd. €, die vor allem Kommunen belasten würde.
Die Reform bringt erhebliche Anforderungen mit sich – u. a. in Ausbildung, Personal, Qualitätssicherung, Digitalisierung und Leitstellenstruktur. Gleichzeitig deckeln die aktuellen Regelungen die Refinanzierung – ein struktureller Widerspruch.
Kernforderungen der Verbände:
- Nachhaltige, kostendeckende Finanzierung
- Investitionssicherheit für Träger und Leistungserbringer
- Stärkung leistungsfähiger Leitstellen (112/116117)
- Sicherung von Fachkräften und attraktiven Arbeitsbedingungen
- Ermöglichung medizinischer Innovationen
- Orientierung an Wissenschaft und Technik
Ohne verlässliche Finanzierung drohen Versorgungsengpässe, Personalabwanderung und regionale Ungleichheiten in der Notfallversorgung.
👉 Appell an die Politik: Die Reform kann nur gelingen, wenn Finanzierung und Umsetzung konsequent zusammen gedacht werden.
Die gemeinsame Stellungnahme von BAND, BV-ÄLRD, BV BRW, DBRD, DGINA und FVLST finden Sie hier: https://buff.ly/7jhKxXp
28/05/2026
🚑 Reform der Notfallversorgung: Wichtiger Schritt – aber mit klaren Anforderungen
Die BAND e. V. begrüßt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Notfallversorgung. ✅ Endlich wird die Notfallrettung als das anerkannt, was sie ist: ein umfassender medizinischer Versorgungsprozess – von der Notrufannahme bis zur Behandlung und zum Transport.
💡 Was wir positiv sehen:
Klare rechtliche Verankerung im SGB V
Einheitliche, softwaregestützte Notrufabfrage
Bessere digitale Vernetzung
Bundesweite Systeme für Ersthelfer-Alarmierung & AED-Register
Integrierte Notfallzentren zur Entlastung
⚠️ Worauf es jetzt ankommt:
Medizinische Qualität sichern – nicht nur Strukturen reformieren
Integrierte Leitstellen erhalten – keine Zersplitterung
Klare Zuständigkeiten
Notärztliche Versorgung absichern – keine Substitution
🗣️ Dr. Florian Reifferscheid:
„Die Abgrenzung echter Notfälle ist entscheidend, um Überlastung zu vermeiden – aber medizinische Qualität darf nicht dem Kostendruck weichen.“
📌 Unser Fazit:
Die Reform ist richtig und notwendig – aber ihr Erfolg hängt davon ab, dass bewährte Strukturen gestärkt und medizinische Standards konsequent geschützt werden.
🚑
https://buff.ly/dDHxsuh
24/04/2026
Parallel zum NOSTRA fand ein Workshop der "Jungen Notfallmedizin" der BAND in Travemünde statt.
19/04/2026
5 Minuten für den Notarztdienst- Die AGBN will in einer Umfrage wissen, was die Hauptgründe sind, nicht am Notarztdienst teilzunehmen. Daher bittet sie um Teilnahme an einer Umfrage. Wenn Sie Notärztin oder Notarzt sind und fünf Minuten Zeit haben, wäre es toll, wenn Sie Ihre Meinung beitrügen. Danke!
https://buff.ly/zFr4q1K
05/04/2026
Wir wünschen allen ein schönes Osterfest! Danke an alle, die über die Feiertage in Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Krankenhäusern im Dienst sind, damit alle anderen die Ostertage genießen können.
Foto: Jörg Koglin
20/03/2026
Gerade wenn unterschiedliche - vielleicht sogar kontroverse - Meinungen und Haltungen bestehen, ist der konstruktive und gemeinsame Dialog der beste Weg, um zu einem sinnvollen Ergebnis zu gelangen. Die BAND ist daher heute gerne der Einladung der DGINA gefolgt, um in einem Dialogforum zum Facharzt Notfallmedizin über den auf dem Tisch liegenden Entwurf eines Curriculums dazu zu diskutieren. Neben zahlreichen anderen Fachgesellschaften haben Dr. Florian Reifferscheid, Dr. Peter Gretenkort und Dr. Ulf Harding die BAND und damit die Sichtweise und Sache der Notärzteschaft vertreten.
Danke an Martin Pin, Prof. Christian Wrede, Dr. Julia Lorenz und Karen Jerusalem, die für die DGINA die Veranstaltung organisiert und den Austausch ermöglicht haben.