18/06/2026
Anmeldung heute noch möglich!
Am 23. Juni um 17 Uhr wird im Abgeordnetenhaus von Berlin die Ausstellung „… denen mitzuwirken versagt war.“ Ostdeutsche Demokraten in der frühen Nachkriegszeit eröffnet.
Die Ausstellung erinnert an die mutigen Frauen und Männer, die sich nach 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR trotz großer Risiken für Freiheit, Demokratie und ihre Grundrechte einsetzten – gegen die neue Diktatur. Sie wurden dafür verfolgt, zu langen Haft- und Lagerstrafen verurteilt, und teils sogar hingerichtet.
Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 war ein sichtbarer Höhepunkt dieses Freiheitswillens; die Ausstellung zeigt, wie verbreitet und vielfältig der Widerstand gegen die kommunistische Diktatur aber auch in den Jahren zuvor war.
Zur Eröffnung sprechen Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, und Werner Bork, einer der in der Ausstellung porträtierten Zeitzeugen und Mitbegründer des Werderaner Widerstandskreises, über den mutigen Widerstand der frühen Nachkriegsjahre und seine bleibende Bedeutung.
Anmeldung bis 18. Juni: [email protected]
⌚ 23. Juni 2026, 17 Uhr
📍 Abgeordnetenhaus von Berlin: Margot-Friedländer-Platz 10117 Berlin-Mitte
18/06/2026
Der Podcast „Ungehalten“ ist erschienen. Cornelia Grasme und Alexander Teske sind beide ehemaliger Wochenkinder der DDR. Sie waren als Kleinkinder montags bis freitags in der Krippe und sahen ihr Familien nur am Wochenende. Im Gespräch wollen sie erklären, was Wochenkrippen in der DDR waren, was das mit den Kindern, den Eltern und Erziehern gemacht hat und wie es den Wochenkindern heute geht.
Der Videopodcast wird alle 2 Wochen erscheinen und ist ein Projekt des „Wochenkinder e.V.“, welches durch die Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung ermöglicht wurde und auf allen gängigen Plattformen veröffentlicht wird:
YouTube: 🔗 https://ow.ly/ESnM50Ze9r5
Spotify: 🔗 https://ow.ly/tshx50Ze9r0
Apple Podcasts: 🔗 https://ow.ly/jaWO50Ze9r4
Ungehalten - Der Wochenkinder-Podcast
Parenting Podcast · Video · Updated Biweekly · Willkommen bei „Ungehalten“ – dem autobiografischen Podcast der Wochenkinder. Wir sind Nelia und Alexander. Wir wollen herausfinden, wie die Kindheit mit dem Erwachsenenleben zusammenhängt und ob es t…
17/06/2026
🤔 Wann wird Widerspruch nötig? Und wie entstehen Räume, in denen Menschen den Mut finden, gegen Unrecht und Anpassungsdruck aufzustehen?
⛪ Unsere Veranstaltung „Wenn Widerspruch nötig wird: Kirche, Protest und Verantwortung von der DDR bis heute“ nimmt zwei prägende Beispiele kirchlichen Widerspruchs in der DDR in den Blick: die Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz im Jahr 1976 als radikales Zeichen gegen die Unterdrückung durch die SED-Diktatur sowie den Arbeitskreis Solidarische Kirche, der ab 1986 demokratische Debatten und gemeinschaftlichen Protest innerhalb der Kirche förderte.
❓50 bzw. 40 Jahre später fragt die Veranstaltung, welche Bedeutung diese Erfahrungen für die Gegenwart haben. Wie können Menschen Verantwortung übernehmen, wenn demokratische Werte unter Druck geraten? Welche Rolle spielen Kirche, Zivilgesellschaft und Protestkultur heute? Und was können wir aus den Erfahrungen der DDR für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen lernen?
Eine Übersicht aller Podiumsgäste sowie weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Website: 👉 https://ow.ly/stoV50ZcLOq
📅 23. Juni 2026 um 18:00 Uhr
📍 Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin
🎟️ Anmeldung: 🔗 https://ow.ly/A7HU50ZcLOp
Veranstalter: Bundesstiftung Aufarbeitung, Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Evangelische Akademie zu Berlin, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
17/06/2026
Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren Bürgerbüro.
17/06/2026
Heute hat die Bundesstiftung Aufarbeitung am Steinplatz in Berlin-Charlottenburg, am Platz des Volksaufstandes von 1953 und am Mahnmal auf dem Friedhof Seestraße der Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 gedacht.
Vor 73 Jahren wurde das Aufbegehren gegen die Diktatur von sowjetischen Panzern und der Volkspolizei der DDR brutal niedergeschlagen. Mehr als 15.000 Menschen wurden verhaftet. Die Demonstrierenden traten für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte ein.
17/06/2026
📢 Heute vor 73 Jahren gingen im Osten Deutschlands über eine Millionen Menschen auf die Straße. Aus einem sozialen Arbeiterprotest wurde ein Volksaufstand, der die gesamte DDR erfasste.
Unsere Ausstellung „17. Juni kompakt“ gibt Einblicke rund um die Ereignisse am 17. Juni 1953 und erklärt Geschichte dabei kompakt und leicht verständlich.
📚 Die Ausstellung steht auch digital für Ihre Arbeit im Unterricht zur Verfügung. Alle Informationen sowie kostenloses didaktisches Material finden Sie unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/17junikompakt
17/06/2026
Unsere Direktorin Dr. Anna Kaminsky war heute im Deutschlandfunk zu Gast. Im Interview spricht sie über die Ursachen und Hintergründe des Volksaufstands vom 17. Juni 1953, die politische Situation vor 1953, die Entwicklung danach sowie die vielfältigen Formen von Repression und Unfreiheit, denen Menschen in der DDR ausgesetzt waren.
🎧 Das Interview beginnt bei Minute 11:15: 🔗
Volksaufstand in der DDR - Was vom Aufbruch vom 17. Juni 1953 bleibt
USA Aktuelle Beiträge, Analysen und Hintergründe Wirtschaftlich und militärisch gehören die Vereinigten Staaten zu den mächtigsten Ländern der Erde, mit großem Einfluss auf das aktuelle Weltgeschehen.
17/06/2026
Heute jährt sich der DDR-Volksaufstand zum 73. Mal. Wie dieser Aufstand in Polen wahrgenommen wurde, gehört zu den weniger bekannten Kapiteln seiner Geschichte. Zwei Texte des Breslauer Historikers Krzysztof Ruchniewicz machen diese polnische Perspektive auf anschauliche Weise sichtbar: der bereits 2013 erschienene Beitrag „Der niedergeschlagene Aufstand. Polnische Stimmen vom 17. Juni 1953“ und der aktuelle Text „17. Juni: Zwei Jahrestage, eine Geschichte“ im Neuen Wochenblatt.
Bemerkenswert ist, was Ruchniewicz aus polnischen Partei- und Sicherheitsakten herausarbeitet. Öffentlich wiederholte die kommunistische Staatspartei PZPR die Propagandathese von der westlichen „faschistischen Provokation“. Intern aber schätzten Partei und Sicherheitsapparat die Lage erheblich nüchterner ein. Sie erkannten, dass hinter dem Aufstand soziale und politische Ursachen standen: erhöhte Arbeitsnormen, Versorgungsprobleme, wachsende Unzufriedenheit mit der Herrschaft und die Ablehnung sowjetischer Dominanz.
Noch bemerkenswerter ist der Blick auf die polnische Bevölkerung. Nur acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung Polens registrierte der Sicherheitsdienst offenbar kaum Feindseligkeit gegenüber den aufständischen Deutschen, keine Genugtuung über ihre Niederlage. Stattdessen finden sich Interesse, Verständnis, Sympathie – und die Hoffnung, dass auch in Polen Bewegung in das kommunistische System kommen könnte.
So erscheint der 17. Juni 1953 nicht nur als deutscher Erinnerungsort, sondern als Teil einer europäischen Geschichte: als früher Aufbruch gegen kommunistische Diktatur und als Vorgeschichte jener Freiheitsbewegungen, die über Posen 1956, Budapest, Prag und Solidarność bis zu den Revolutionen von 1989 führten.
Die Zeichnung, die dieses Posting illustriert, stammt aus einer Anfang der 1980er Jahre im polnischen Untergrund erschienenen Publikation. Krzysztof Ruchniewicz hat sie zur Verfügung gestellt.
Leseempfehlung zum Jahrestag:
https://krzysztofruchniewicz.eu/wyparte-powstanie-polskie-odglosy-17-czerwca-1953-r/
https://neueswochenblatt.pl/de/17-juni-zwei-jahrestage-eine-geschichte/
17/06/2026
Am Abend des 16. Juni 1953 gehörte der damals 20-jährige Maurerlehrling Harry Springstubbe zu denjenigen, die erkannten, dass aus dem Protest gegen die Normerhöhungen längst mehr geworden war. Gemeinsam mit anderen Bauarbeitern von der Stalinallee fuhr er zum RIAS in West-Berlin, um die Forderungen der Streikenden bekannt zu machen. Die Delegation bat den Sender, über die Ereignisse zu berichten und zum Generalstreik aufzurufen. Der RIAS berichtete noch am selben Abend über die Forderungen der Arbeiter und trug damit dazu bei, dass sich die Nachrichten über die Proteste in der ganzen DDR verbreiteten.
In diesem Zeitzeugeninterview erinnert sich Harry Springstubbe an die dramatischen Stunden vor dem Volksaufstand des 17. Juni 1953. Seine Schilderungen zeigen, wie aus dem Protest von Bauarbeitern eine landesweite Freiheitsbewegung wurde, an der sich mehr als eine Million Menschen beteiligten.
Zeitzeugeninterview zum 17. Juni 1953: Harry Springstubbe
Harry Springstubbe (Jahrgang 1933), war damals Mauerlehrling in der Stalinallee. Als sich die Bauarbeiter der Baustellen auf der Stalinallee am frühen Abend des 16. Juni entschließen, für den nächsten Tag zum Streik aufzurufen, schicken Sie eine Delegation zum RIAS-Gebäude. Harry Springstubbe w...