15/06/2026
Ich habe jahrzehntelang den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk unterstützt. Das kann ich heute mit gutem Gewissen nicht mehr. Seine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass alle relevanten politischen Meinungen zu Wort kommen und auch die Auffassungen von Minderheiten berücksichtigt werden.
Mindestens ein Drittel der Bevölkerung ist gegen Aufrüstung und Krieg. Die einzige Partei, die konsequent gegen Aufrüstung und Krieg kämpft, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wird von den Parteibuch-Journalisten aus dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkt verbannt., obwohl es 2,5 Millionen Wählerinnen und Wähler vertritt. Besonders schlimm treiben es die Talk-Show-Moderatoren Illner, Klamroth, Lanz, Maischberger und Miosga, die – auch das ist schon ein Skandal -- für ihre billige Meinungsmache mit einem Mehrfachen des Gehalts des Bundeskanzlers nach Hause gehen.
Im Mai gab es 25 Sendungen der bekannten Talk-Shows, 16 Mal kamen CDU/CSU-Politiker zu Wort, 8 Mal SPD-Politiker, 6 Mal Politiker der Grünen. Dazu 3 Politiker der Linken, 2 Politiker der Freien Wähler und 1 FDP-Politiker. Das BSW, das in der wichtigsten politischen Frage, der Frage von Krieg und Frieden, als einzige auf Diplomatie und Abrüstung setzt, kam nicht vor. Statt dessen geht die Kriegshetze ununterbrochen weiter.
Wenn es wieder zu einer offenen demokratischen Meinungsbildung kommen soll, müssen ARD und ZDF dem Zugriff der Parteien entzogen und reformiert werden. Die Rundfunkräte und Verwaltungsgremien sollten nicht von den Parlamenten bestimmt werden, sondern aus der Gesamtbevölkerung nach einem Losverfahren bestimmt werden. Angesichts der katastrophalen Politik von Bundesregierung und Bundestag will die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr, dass einfallslose Regierungspropaganda durch Zwangsgebühren finanziert wird.

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