19/06/2026
Gutes Signal aus Brüssel
Die Einigung zur EU-Saatgutverordnung bringt mehr Vielfalt und bessere Rahmenbedingungen für den Gartenbau.
Jetzt kommt es auf die Umsetzung an!:
Weniger Bürokratie, einfachere Regeln
Mehr Unterstützung für regionale Sorten und kleine und mittelständische Betriebe
Nur mit praxistauglichen Lösungen bleibt der Gartenbau vielfältig und zukunftsfähig.
19/06/2026
Natur kennt keine Stechuhr
Starre Arbeitszeiten passen nicht zum Gartenbau. Wetter und Ernte lassen sich nicht nach der Uhr planen.
Der ZVG fordert: Wochenhöchstarbeitszeit jetzt umsetzen!
Mehr Flexibilität für Betriebe und Beschäftigte.
Bessere Anpassung an Hitze und saisonale Arbeitsspitzen.
Es braucht endlich ein Arbeitszeitrecht, das zur Praxis passt.
18/06/2026
Vier Jahre hat es gedauert, jetzt läuft die Uhr:
Für Unterglas-Gemüsebau und Pilzzucht sind in der Carbon-Leakage-Kompensation – Anträge für 2021–2025 sind möglich.
Problem: Für aufwendige Anträge mit vielen Nachweisen bleiben nur drei Monate – mitten in Saison und Ferienzeit. Für Betriebe und Prüfer kaum machbar.
Der ZVG begrüßt die Anerkennung, kritisiert aber die Umsetzung: Wer Jahre für Entscheidungen braucht, muss ausreichend Zeit für die Antragstellung einräumen.
Tipp an die Betriebe: Direkt die QES-Signaturkarte bei der DEHST beantragen.
18/06/2026
Weniger Bürokratie – mehr Zeit fürs Wesentliche
Wir haben unsere Vorschläge zum Bürokratieabbau aktualisiert. Ziel ist es, Gartenbaubetriebe spürbar zu entlasten – z. B. durch weniger Dokumentationspflichten und einfachere Verfahren.
Klar ist: Regeln müssen sich in der Praxis bewähren. Unnötige Vorgaben gehören auf den Prüfstand – und im Zweifel abgeschafft.
weiter lesen: https://www.derdeutschegartenbau.de/2026/06/11/zvg-mit-aktualisierten-vorschlaegen-zum-buerokratieabbau/
11/06/2026
Politische Interessenvertretung lebt vom direkten Austausch:
ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf und die ZVG-Geschäftsführung haben mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher im Bundeslandwirtschaftsministerium über die aktuellen Herausforderungen des Gartenbaus gesprochen. Im Fokus standen unter anderem Bürokratieabbau, CO2-Bepreisung, Pflanzschutzdokumentation und dem Mindestlohn.
Der Dialog mit der Politik bleibt entscheidend, damit die Anliegen des Gartenbaus frühzeitig berücksichtigt und praxistaugliche Lösungen auf den Weg gebracht werden.
.de
05/06/2026
Reminder: Bewerbungsfrist läuft!
Noch bis 10. Juli sind Bewerbungen zur Deutschen Blumenfee 2026/27 möglich.
Gesucht wird ein Gesicht für den deutschen Gartenbau und die Floristik, das Wissen, Engagement und Freude am Dialog mitbringt. Bewerben kann sich jede oder jeder mit einer abgeschlossen Ausbildung als Gärtnerin bzw. Gärtner oder Floristin bzw. Florist.
Wir freuen uns über eine kurze Vorstellung und ein Motivationsschreiben an [email protected] und drücken die Daumen.
03/06/2026
Ein wichtiger Erfolg für den Gartenbau:
Der Unterglas-Gemüsebau und die Pilzzucht wurden in die Carbon-Leakage-Kompensation aufgenommen.
Damit können betroffene Betriebe künftig einen Teil ihrer CO₂-Kosten ausgleichen. Gleichzeitig zeigt das Verfahren, wie dringend Bürokratieabbau nötig ist: Vier Jahre bis zur Anerkennung sind deutlich zu lang.
Jetzt kommt es darauf an, die Antragsfristen im Blick zu behalten und die im Koalitionsvertrag angekündigten Entlastungen für den gesamten Gartenbau zügig umzusetzen. Steigende Energie- und CO₂-Kosten bleiben eine große Herausforderung für viele Betriebe.
28/05/2026
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Beratung im Gartenfachhandel?
Genau darüber wurde bei der Beratertagung 2026 des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner intensiv diskutiert. Im Mittelpunkt standen konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Claude – von Wissensmanagement über Kommunikation bis hin zu KI-Agenten für betriebliche Abläufe.
Gleichzeitig wurde deutlich: Je digitaler Prozesse werden, desto wichtiger bleiben persönliche Beratung, soziale Kompetenz und gute innerbetriebliche Kommunikation.
Die Betriebsbesichtigungen in mehreren familiengeführten Gartenbaubetrieben zeigten eindrucksvoll: Der Gartenfachhandel bleibt innovativ, praxisnah und offen für neue Wege.
.dumbsky
27/05/2026
ZVG unterstützt Agenda Stadt grün-blau
Beim 4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“ in Berlin stellte Bundesbauministerin Verena Hubertz die neue Agenda Stadt grün-blau vor. Das praxisorientierte Programm baut auf dem Weißbuch Stadtgrün (2017) auf und bündelt Maßnahmen für klimaresiliente, gesunde und lebenswerte Städte – von „grün-blau vital“ bis „grün-blau statt grau“.
Für den ZVG brachte Bettina Banse (BdS) als eine von acht „Stimmen aus dem Netzwerk“ die Perspektive der Branche ein:
„Pflanzen sind von zentraler Bedeutung für Klima, Gesundheit und Lebensqualität in der Stadt. Damit sie ihr volles Potenzial entfalten können, brauchen wir kompetente Fachpraxis.“
Entscheidend ist nun die Umsetzung durch Kommunen, Politik und Fachakteure.
22/05/2026
Immer weniger Lösungen im Pflanzenschutz?
Bei einer Informationsfahrt ins Oldenburger Münsterland tauschten sich die Bundesfachgruppen Gemüsebau und Obstbau mit Mitarbeitenden der Zulassungsbehörden direkt mit der Praxis aus.
Der Besuch bei Mählmann Gemüse zeigte die Leistungsfähigkeit und Vielfalt des heimischen Gemüsebaus – aber auch seine Abhängigkeit von funktionierenden Pflanzenschutzlösungen. Moderne, präzise Applikationstechnik ist bereits im Einsatz. Gleichzeitig zeigte sich: Künftig braucht es angepasste Wirkstoffzulassungen, die den technischen Fortschritt und die gezieltere Anwendung stärker berücksichtigen. Der direkte Dialog bleibt entscheidend, um tragfähige Lösungen für den Gartenbau zu entwickeln.