23/06/2026
Die Rentenkommission hat ihre Vorschläge vorgelegt, darunter Gesundheitscheck ab 45 Jahren, Altersteilzeit ab 58.
Die Gewerkschaften waren nicht beteiligt. Die Gewerkschaften kritisieren die Vorschläge massiv. Zumal der Respekt für die besonders langjährig Versicherten fehlt! Alle Regelungen für Altersteilzeit, Vorruhestand, usw. stehen zur Disposition. Wir werden eine Stellungnahme erarbeiten!
Hier die Meinung der Senatorin für Arbeit in Berlin: Die Vorschläge enthalten aus Sicht von Cansel Kiziltepe gute Ansätze, gehen aber nicht weit genug. Es brauche das Versprechen, dass niemand ein Alter in Armut verbringen muss, schreibt die Vorsitzende der AfA Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD in einem Gastbeitrag für Table.Briefings, der hier nachgelesen werden kann:
Wie das Rentenversprechen erneuert werden kann
Die Vorschläge der Rentenkommission enthalten gute, aber auch unausgereifte Ideen, schreibt die Bundesvorsitzende des Arbeitnehmerflügels der SPD. Warum sie dem Bundeskanzler Mut wünscht, erklärt sie hier.
19/06/2026
Die AfA-Bundesvorsitzende Cansel Kiziltepe hat Kritik an dem von der SPD-Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas vorgelegten Entwurf zur Reform des Arbeitszeitgesetzes zurückgewiesen. Der Referentenentwurf sieht vor, den Übergang von der Tages- zur Wochenarbeitszeit an Tarifverträge zu knüpfen und strengere Vorschriften für die Arbeitszeiterfassung zu erlassen. Daraufhin wurde von der Union und zahlreichen Wirtschaftsverbänden massive Kritik am Entwurf geübt und Bärbel Bas ein Bruch des Koalitionsvertrags vorgeworfen. Die Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe sagte, dass es richtig sei, die Flexibilisierung der Arbeitszeit an tarifvertragliche Vereinbarungen zu binden. Das Stärken der Tarifbindung sei »ein Schwerpunkt dieser Bundesregierung«, so die Senatorin.
Weitere Informationen zum Thema können hier nachgelesen werden: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-06/arbeitszeitgesetz-reform-spd-cansel-kiziltepe
17/06/2026
Heute fand auf Einladung der SPD-Fraktion Berlin und von ihrem Sprecher für Arbeit und Ausbildung Sven Meyer der Empfang der neugewählten Betriebsrät:innen im Abgeordnetenhaus statt. Im Rahmen der Veranstaltung hoben der SPD-Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl Steffen Krach, die Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe und der Berliner AfA-Vorsitzende Rolf Wiegand hervor, wie essenziell die Arbeit der Betriebsräte und ihr stetiges Engagement für die Stärkung der betrieblichen Mitbestimmung ist. Beim Empfang ging es auch darum, die vielen Anliegen der teilnehmenden Betriebsräte aufzunehmen.
Ein starkes Signal der Wertschätzung und Anerkennung der wichtigen täglichen Arbeit von Betriebsrät:innen geht von dieser Veranstaltung aus.
14/06/2026
Bei Malta Air, Knorr-Bremse, Biotronik und vielen anderen Berliner Unternehmen haben in den vergangenen Monaten Betriebsratswahlen stattgefunden und sich Betriebsräte auf den Weg gemacht, die betriebliche Mitbestimmung zu stärken und Arbeitnehmer:innen in ihrem Betrieb zu schützen und zu unterstützen. Nicht zuletzt wegen der bevorstehenden Abgeordnetenhauswahlen ist es relevant, dass die Anliegen und Probleme der neu gewählten Betriebsräte auch in der Politik auf- und ernstgenommen werden.
Vor diesem Hintergrund lädt die SPD-Fraktion Berlin und deren Sprecher für Arbeit und Ausbildung Sven Meyer alle neu gewählten Betriebsräte am 17.06. ins Parlament zu einem Austausch ein. Seid dabei und bringt Eure berechtigten Anliegen ein!
Ihr kämpft als neu gewählte Betriebsrät:innen solidarisch und entschlossen für die Rechte Vieler – gerade jetzt, wo der Druck steigt. Mit eurem Engagement haltet ihr Betriebe am Laufen und stärkt unsere Gesellschaft.
Wir laden euch ins Parlament ein, um euch zu danken und gleichzeitig zu erfahren, wie wir eure Arbeit besser unterstützen können.
📅 Mittwoch, 17.06.2026
🕔 17.00 – 19.00 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr)
📍 Abgeordnetenhaus von Berlin, Casino
Margot-Friedländer-Platz, 10117 Berlin
13/06/2026
„Energiepreise runter! Industrie stärken! Kein Platz für Dumpingstahl!“ Dem Aufruf der IG Metall folgend, trugen gestern über 1700 Stahlarbeiter:innen aus mehr als 40 verschiedenen Stahlbetrieben in ganz Deutschland diese Forderungen nach Berlin. Im Rahmen einer Kundgebung und Demonstration vom Brandenburger Tor bis zum Bundeswirtschaftsministerium machten sie klar, wie ernst die Lage in den Betrieben ist. Ihre Botschaft: Neben der Politik sind auch die Arbeitgeber:innen gefordert, Verantwortung für Standorte und Beschäftigte zu übernehmen. Denn es geht um sichere Arbeitsplätze, verlässliche Perspektiven und eine starke Industrie.
Auch die Berliner Arbeitssenatorin und Bundesvorsitzende der AfA Sachsen-Anhalt Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD Cansel Kiziltepe, der Berliner AfA-Landesvorsitzende Rolf Wiegand, der Sprecher für Arbeit in der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Sven Meyer und weitere Genoss:innen nahmen an der Protestaktion teil und zeigten damit ihre Solidarität mit den Beschäftigten und ihren berechtigten Forderungen.
12/06/2026
Heute fand die Diskussionsveranstaltung „Alles leere Versprechen?“ der AfA Charlottenburg-Wilmersdorf zur Situation von ausländischen Fachkräften statt. Dabei diskutierten die Europaabgeordnete Gaby Bischoff und der Wissenschaftler Saravanan Ganesan, Gründer der “Action for Human Rights and World Issues” (AFRIW) mit den Teilnehmenden darüber, wie die oft von sehr prekären Arbeitsverhältnissen betroffenen ausländischen Arbeitskräfte besser unterstützt werden können.
Ein Vertreter des Lieferando Workers Collective (LWC), der auch Betriebsrat bei Lieferando ist, warb für die Teilnahme an der Online-Petition „ JETZT!“ Darin wird u.a. eine Verpflichtung zur direkten Anstellung von Express-Kurier*innen gefordert. Unterschreibt bitte die Petition und unterstützt damit ihre berechtigten Forderungen. Über diesen Link könnt Ihr die Petition aufrufen: https://innn.it/direktanstellung-jetzt
Vielen Dank der AfA Charlottenburg-Wilmersdorf für die Organisation dieser interessanten Veranstaltung!
12/06/2026
Tolle Aktion und starkes Zeichen der Solidarität mit den Beschäftigten!
11/06/2026
Wegen der tiefen Krise der deutschen Stahlindustrie ruft die IG Metall bundesweit Beschäftigte zur Großdemonstration in Berlin Morgen auf.
Die wichtigsten Forderungen der Gewerkschaft und Beschäftigten:
- Energiepreise runter, Industrie stärken!
- Kein Platz für Dumpingstahl!
- Unsere Arbeit zählt - unsere Jobs bleiben!
Unsere Stahlindustrie darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Zeit drängt. Politik und Unternehmen müssen den Standort Deutschland absichern!
📍 12.06.2026, 10 Uhr | Demo in Berlin ab Brandenburger Tor → Kundgebung vor dem Bundeswirtschaftsministerium.
✊ Nehmt teil und unterstützt die Beschäftigten, von denen viele derzeit Angst vor dem Verlust ihrer Arbeitsplätze haben. Zeigt Haltung. Gemeinsam machen wir Druck!
Stahl-Boxenstopp in Berlin am 12. Juni 2026
Unsere Stahlindustrie steht unter Druck. Es geht um Arbeitsplätze, Standorte, Zukunftsperspektiven. Deswegen machen wir Druck - mit dem Boxenstopp am 12. Juni 2026.